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Die großen Zeitalter: Kali Yuga - vedische Astrologieberatung

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Vedische Astrologie
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Die großen Zeitalter: Kali Yuga

Lehren der Rishis

Was die Rishis für das Kali-Yuga vorhergesagt haben

 
Wenn du die Schriften der Rishis heute liest, antworten sie dir mit folgenden Kernpunkten über unsere heutige Epoche:
 
     
  • Verlust der Tugenden: Die vier Säulen der Religion (Wahrhaftigkeit, Mitgefühl, Askese und Reinheit) brechen bis auf die Wahrhaftigkeit zusammen, die im Kali-Yuga ebenfalls fast verschwindet.
  •  
  • Materialismus: Die Menschen definieren ihren Wert nur noch über Besitz und äußeren Schein.
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  • Verkürzte Lebensdauer: Die Lebenserwartung und die Körpergröße der Menschen      nehmen im Laufe des Zeitalters drastisch ab.
  •  
  • Der Ausweg: Trotz der Dunkelheit betonten die Rishis, dass spiritueller Fortschritt im Kali-Yuga am leichtesten ist. Während man in früheren Zeitaltern jahrzehntelang meditieren musste, reicht heute laut Schriften schon das reine Chanten göttlicher Namen (Nama-Sankirtana), um Erleuchtung zu erlangen.
 
Möchtest du wissen, wann das Kali-Yuga laut den Berechnungen der Rishis begonnen hat, oder interessierst du dich für die Prophezeiung über das Ende dieses Zeitalters durch das Erscheinen von Kalki?
 
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Wann hat das Kali-Yuga nach den Rishis begonnen?
 
Nach den überlieferten Berechnungen der Weisen und Astronomen begann das Kali-Yuga exakt in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar 3102 v. Chr..
 
Die Schriften und die indische Tradition knüpfen diesen exakten Wendepunkt an zwei bedeutende Ereignisse:
 
1. Das Verlassen der Erde durch Krishna
 
Laut den Puranas (den alten Chroniken der Rishis) konnte das dunkle Zeitalter nicht beginnen, solange Lord Krishna noch physisch auf der Erde wandelte. Seine spirituelle Präsenz hielt die negativen Kräfte des Kali-Yuga zurück. In genau jener Nacht im Jahr 3102 v. Chr. verließ Krishna seinen Körper und kehrte in seine spirituelle Heimat zurück – dies gilt als der offizielle Startschuss für das jetzige Zeitalter.
 
2. Die astronomische Konjunktion
 
Die Rishis besaßen ein tiefes astronomisches Verständnis, das im Werk Surya Siddhanta festgehalten ist. Demnach traten zum exakten Zeitpunkt des Epochenwechsels um Mitternacht alle damals bekannten Planeten (Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn) im Sternbild Fische in eine seltene, fast perfekte Linienkonjunktion.
 
Wo stehen wir heute?
Da das Kali-Yuga auf insgesamt 432.000 Jahre festgelegt ist:
     
  • Befinden wir uns aktuell im Jahr 5.127 dieses Zeitalters.
  • Haben wir noch rund 426.873 Jahre vor uns, bevor der Zyklus endet.
 
Diese Berechnungen wurden im Jahr 499 n. Chr. auch vom berühmten indischen Astronomen Aryabhata in seinem mathematischen Werk Aryabhatiya historisch und astronomisch bestätigt.
 
Wenn du möchtest, kann ich dir erklären, wie die Rishis die Dämmerungsphasen (die Übergangszeiten) zwischen den Yugas beschrieben haben oder was laut den Prophezeiungen am Ende des Kali-Yuga passieren soll.
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Astronomen Aryabhata Wie hat er das Kali-Yuga berechnet
 
Der indische Astronom und Mathematiker Aryabhata hat das Startdatum des Kali-Yuga nicht durch den Blick in historische Dokumente ermittelt, sondern rein mathematisch durch astronomische Rückrechnung (Retrokalkulation).
In seinem im Jahr 499 n. Chr. verfassten Hauptwerk Aryabhatiya nutzte er dafür ein exaktes mathematisches Prinzip, das sich wie ein astronomisches Uhrwerk zurückdrehen lässt.
 
1. Das mathematische Prinzip: Der Nullpunkt des Universums
 
Aryabhata basierte seine Berechnungen auf der kosmologischen Annahme, dass zu Beginn eines großen Zeitzyklus (Mahayuga) alle Himmelskörper perfekt in einer Reihe stehen. Für ihn war dieser theoretische Startpunkt der Längengrad Null im Sternbild Widder (Mesa).
     
  • Er kannte die genauen Umlaufzeiten der damals bekannten Planeten (Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn) für seine eigene Epoche (um 500 n. Chr.).
  •  
  • Mittels eines mathematischen Verfahrens (einem Vorläufer der Modulo-Rechnung) rechnete er die Planetenbahnen so weit in die Vergangenheit zurück, bis die theoretische Abweichung aller Planeten zueinander gegen Null lief.
 
Diesen berechneten Schnittpunkt definierte er als den Beginn des Kali-Yuga.
 
2. Der berühmte Vers im Aryabhatiya
 
Wie Aryabhata zu dem genauen Jahr kam, beweist er im Kalakriyapada (dem Abschnitt über die Zeitmessung) seines Werkes durch eine simple Altersangabe:
 
"Wenn drei Viertel des großen Zeitzyklus vergangen sind und 60 x 60 [3.600] Jahre des Kali-Yuga verstrichen sind, dann sind seit meiner Geburt 23 Jahre vergangen."
Wikipedia
 
Da moderne Historiker und Astronomen Aryabhatas Geburtsjahr zweifelsfrei auf 476 n. Chr. datieren konnten, ergibt sich daraus folgende Rechnung:
     
  • Jahr der Niederschrift des Werkes:
  • Da in diesem Jahr genau 3.600 Jahre des Kali-Yuga vorbei waren, rechnete man rückwärts:
  • Zieht man in Betracht, dass es im Kalendersystem kein Jahr "Null" gibt (der Sprung geht von 1 v. Chr. direkt zu 1 n. Chr.), landet man exakt im  Jahr 3102 v. Chr.
 
3. Das "Ahargana"-System (Tageszählung)
 
Um die Positionen der Planeten extrem präzise zu bestimmen, erfand Aryabhata das System des Ahargana. Anstatt in fehleranfälligen Kalendermonaten zu rechnen, tippte er den Zeitstrahl in eine kontinuierliche Anzahl von vergangenen Sonnentagen ab dem Epochenbeginn ein. Aryabhata errechnete, dass am 21. März 499 n. Chr. (zur Frühlings-Tagundnachtgleiche) exakt 1.314.931,25 Tage seit dem Beginn des Kali-Yuga vergangen waren. Rechnet man diese gigantische Tagesanzahl im julianischen Kalender rückwärts, trifft man auf den 18. Februar 3102 v. Chr.
 
Moderne Überprüfung durch die Wissenschaft
 
Moderne Astronomen haben Aryabhatas Berechnungen mit heutigen Supercomputern überprüft. Das Ergebnis: Im Jahr 3102 v. Chr. gab es zwar keine absolut perfekte, sichtbare Linie aller Planeten mit dem bloßen Auge, aber die Planeten befanden sich astronomisch gesehen in einer extrem engen, seltenen Cluster-Konjunktion im selben Himmelsquadranten. Aryabhata hatte also mit den mathematischen Mitteln des 5. Jahrhunderts ein verblüffend exaktes kosmisches Ereignis rekonstruiert.
 
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